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Schneidebohnen, grüne Bohnen, Zuckererbsen … worin besteht eigentlich der Unterschied?

20 August 2026

Grün, länglich und schön knackig: Schnittbohnen, grüne Bohnen und Zuckererbsen ähneln sich auf den ersten Blick ziemlich. Dennoch handelt es sich um verschiedene Gemüsesorten, die jeweils ihre eigene Form, ihren eigenen Geschmack und ihre eigene Zubereitungsart haben. Und sind sie eigentlich überhaupt Gemüse oder eher Hülsenfrüchte? Zeit, sie einmal nebeneinander zu betrachten.

<h1>Schneidebohnen, grüne Bohnen, Zuckererbsen … worin besteht eigentlich der Unterschied?</h1>

Grüne Bohnen, Schnittbohnen und Zuckererbsen gehören botanisch gesehen zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Früchte dieser Pflanzen sind Hülsen. Dennoch zählen wir diese frischen grünen Hülsenfrüchte in unserer Ernährung zu den Gemüsesorten. Das liegt daran, dass wir sie anders verzehren und dass ihr Nährwert eher dem von Gemüse entspricht als dem von getrockneten Hülsenfrüchten wie braunen Bohnen, Kichererbsen und Linsen.

Grüne Bohnen: der bekannte Klassiker

Die grüne Bohne ist wahrscheinlich die bekannteste der drei. Vielleicht kennst du sie auch als Salatbohne oder Prinzessbohne. Die Bohne ist länglich und fest und hat meist eine frische grüne Farbe. Vor der Zubereitung wäscht man die Bohnen und schneidet die Enden ab. Danach kann man sie beispielsweise kochen, im Wok braten, dämpfen oder schmoren.

Gleich in die Küche? Probieren Sie die grünen Bohnen nach italienischer Art. Die grünen Bohnen werden mit Knoblauch, Basilikum und Zitrone kombiniert. Ein einfaches Gericht, in dem die grüne Bohne die Hauptrolle spielt.

Schneidebohnen: breit und flach

Eine Schnittbohne erkennt man sofort an ihrer breiten, flachen Form. Die Hülsen können ziemlich lang werden. Auch die Schnittbohne gehört zur Familie der grünen Bohnen, aber äußerlich lassen sich die beiden leicht voneinander unterscheiden. Der Name verrät bereits, wie wir diese Bohne oft verzehren: geschnitten. Man kann Schnittbohnen in Stücke schneiden, aber auch in feine, schräge Streifen. Anschließend kann man sie beispielsweise kochen oder im Wok anbraten.

Lust, Schnittbohnen einmal anders zu essen? Probieren Sie zum Beispiel das Rezept „Griechische Schnittbohnen mit Limabohnen“ aus. Darin werden Schnittbohnen unter anderem mit Tomaten, roten Zwiebeln, Limabohnen und Petersilie kombiniert.

Zuckerschoten: flach, klein und herrlich knackig

Und dann die Zuckererbsen. Auch diese sind grün und flach, aber sie sind deutlich kleiner und zarter als Schnittbohnen. Zuckererbsen sind die jungen Hülsen der Erbse. Sie werden geerntet, bevor sich die Erbsen im Inneren vollständig entwickelt haben. Dadurch bleibt die Hülse flach und man kann sie im Ganzen essen.

Lust, sie zu probieren? Dann bereiten Sie doch die gebratenen Rindersteaks mit Zuckererbsen zu. In diesem schnellen Pfannengericht werden Zuckererbsenschoten mit Rindfleischscheiben, Orange und Ingwer kombiniert. Die Zuckererbsenschoten werden nur 4 bis 5 Minuten erhitzt, sodass du in kurzer Zeit ein leckeres Gericht auf den Tisch bringst.